Schulterfraktur
Was ist eine Schulterfraktur?
Treten nach einem Sturz starke Schmerzen in der Schulter auf, muss eine Fraktur (Knochenbruch) sicher ausgeschlossen werden.
Was sind die Behandlungsmöglichkeiten einer Schulterfraktur?
Die meisten Schulterfrakturen sind nur gering oder gar nicht verschoben. In diesen Fällen führt eine konservative Therapie mittels initialer Ruhigstellung, gefolgt von Krankengymnastik zu guten Ergebnissen.
Liegt ein deutlichverschobener Knochenbruch vor, muss in der Regel operiert werden. Der Chirurg richtet unter Vollnarkose den Bruch ein und stabilisiert ihn dann mit speziellen Implantaten (Platte, Nagel). Bei schwerwiegender Zerstörung der Gelenkfläche kann es notwendig werden, das Gelenk durch eine Prothese zu ersetzen. Dazu wird meist ein Hautschnitt über der gebrochenen Schulter benötigt. In der Regel wird der Bruch dabei so stabil versorgt, dass Bewegungsübungen unmittelbar in den Tagen nach der Operation begonnen werden können.
Was erwartet den Patienten nach einer OP?
Die Operation mit Knochenbruchstabilisierung erfordert meist einen stationären Aufenthalt von einigen Tagen. Meist wird zur Entlastung der Schulter für einige Zeit eine Schlingenbandage verwendet, in der Arm zur Entlastung und Stabilisierung getragen werden kann.
Unsere Referenzen und Publikationen
Im Weiteren finden Sie Publikationen und Forschungsarbeiten von uns zu diesem Thema:
Ahrens P, Martetschläger F, Siebenlist S, Attenberger J, Crönlein M, Biberthaler P, Stöckle U, Sandmann GH.
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