Schulterinstabilität
Was ist eine Schulterinstabilität?
Eine Schulterverrenkung (Luxation) tritt meist durch ein Verhebeln des Armes auf, z.B. durch einen Sturz oder beim Sport.
Welche Symptome haben Patienten mit einer Schulterinstabilität?
Es treten starke Schmerzen auf, in der Regel muss das Gelenk durch einen Arzt, ggf. auch unter Narkose, wieder eingerenkt werden. Ein großes Problem sind immer wieder auftretende Schulterluxationen, welche insbesondere bei jungen aktiven Menschen relativ häufig nach einem einmaligen Auskugeln auftreten. In gravierenden Fällen von Instabilität kugelt die Schulter dann bei bestimmten Alltagsbewegungen der Patienten beinahe regelhaft aus. Diese Patienten können dann meist Ihre Schulter auch selbst wieder einrenken, die Funktionsfähigkeit der Schulter ist dann aber erheblich eingeschränkt.
Was sind die Behandlungsmöglichkeiten einer Schulterinstabilität?
Die akute Verrenkung wird vom Arzt möglichst rasch und schonend eingerenkt („reponiert“), was bei starken Schmerzen und Verspannung des Patienten ggf. einer Narkose bedarf. Danach erfolgt eine Ruhigstellung für einige Tage in einer speziellen Bandage.
Eine Operation zur Schulterstabilisierung ist bei jungen und aktiven Patienten nach einer Luxation meist sinnvoll. Bei wiederkehrenden Luxationen ist eine operative Schulterstabilisierung meist nicht zu umgehen.
Die Operation erfolgt in Schlüssellochtechnik (arthroskopisch). Durch spezielle Instrumente und Implantate werden dabei die abgerissenen oder gedehnten Bänder der Schulter rekonstruiert bzw. gestrafft.
Bei gravierenden Fällen erfolgt ggf. die Stabilisierung durch Versetzung eines Knochenspanes auf den Gelenkpfannenrand.
Was erwartet den Patienten nach einer OP?
Die Operation der arthroskopischen Schulterstabilisierung wird mit einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus von ca. 2 Tagen durchgeführt. Nach der Operation, welche in der Regel keine größeren Schmerzen verursacht, wird der Arm in einer selbst abnehmbaren Bandage gelagert. Die Patienten und Physiotherapeuten erhalten einen Nachbehandlungsplan, in dem Empfehlungen für Bewegungs- und Muskelübungen aufgeführt sind. 3 bis 4 Wochen nach der Operation wird die Bandage abgenommen. Die volle Beweglichkeit wird in der Regel nach ca. 3-4 Monaten erreicht.
Unsere Referenzen und Publikationen
Im Weiteren finden Sie Publikationen und Forschungsarbeiten von uns zu diesem Thema:
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