Häufige Fragen (FAQ)
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Ihren Besuch bei OrthoPlus München – von der Terminvereinbarung und Anfahrt über Diagnostik und Therapie bis zum Ablauf vor und nach einer Operation. Die Antworten ersetzen keine ärztliche Beratung: Ob und welche Behandlung für Sie infrage kommt, besprechen Sie am besten persönlich in der Sprechstunde.
- Praxis und Anfahrt
- Termin und Sprechstunde
- Ärzte und Behandlungsschwerpunkte
- Diagnostik und Bildgebung
- Konservative Therapie und Kosten
- Operation und Nachbehandlung
- Für zuweisende Ärztinnen und Ärzte
Praxis und Anfahrt
Häufige Fragen
OrthoPlus München befindet sich am Lenbachplatz 2a, 80333 München, im 4. Stock der historischen Alten Börse. Der Eingang liegt am Ostportal, genau zwischen den U-Bahn-Ausgängen „N“ und „O“.
Mit der S-Bahn (alle Linien) und der U-Bahn (U4 und U5) bis Karlsplatz (Stachus), Ausgänge „N“ und „O“. Außerdem halten Tram und Busse an den Haltestellen Lenbachplatz und Ottostraße.
Parkplätze finden Sie im Parkhaus Oberpollinger (etwa eine Gehminute entfernt, Zufahrt über die Maxburgstraße 7) sowie entlang des Maximiliansplatzes.
Ja. Der barrierefreie Zugang erfolgt über den hinteren Eingang. Beide Aufgänge verfügen über einen Aufzug in den 4. Stock.
Montag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr, Dienstag von 8:30 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr sowie Mittwoch von 10 bis 14 Uhr und von 15 bis 19 Uhr. Bitte vereinbaren Sie vor jedem Besuch einen Termin.
Termin und Sprechstunde
Häufige Fragen
Am schnellsten buchen Sie Ihren Wunschtermin online über Doctolib. Alternativ erreichen Sie die Praxis während der Sprechzeiten telefonisch unter +49 89 6800 278 00 oder per E-Mail an info@orthoplus-muc.de.
Bei akuten Schmerzen oder Verletzungen bemüht sich das Praxisteam um einen zeitnahen Termin. Rufen Sie in diesem Fall bitte morgens direkt ab Sprechstundenbeginn an.
Bitte bringen Sie Ihre Versicherungskarte, vorhandene Vorbefunde und Arztberichte, aktuelle MRT-, CT- oder Röntgenbilder (auf CD oder als Online-Zugang) sowie eine Liste Ihrer regelmäßig eingenommenen Medikamente mit. Tragen Sie bequeme Kleidung, die eine unkomplizierte Untersuchung der betroffenen Körperregion ermöglicht.
Ja. Als Neupatientin oder Neupatient können Sie den Anamnesebogen vorab online ausfüllen – es gibt jeweils einen eigenen Bogen für gesetzlich Versicherte und für privat Versicherte.
Bitte kommen Sie etwa 15 Minuten vor Ihrem geplanten Termin, damit Ihre Befunde in das Praxissystem übertragen werden können.
Am Anfang stehen ein ausführliches Gespräch, eine gründliche Untersuchung und eine präzise Diagnostik. Auf dieser Grundlage entwickelt Ihr behandelnder Arzt gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan. Mehr dazu lesen Sie unter Sprechstunde.
Ärzte und Behandlungsschwerpunkte
Häufige Fragen
Jeder der sechs Spezialisten konzentriert sich auf ein Gelenk bzw. einen Bereich: Dr. med. Manfred Achten – Konservative Orthopädie, Unfallchirurgie & Sportmedizin; Priv.-Doz. Dr. med. Philipp Ahrens – Knie Gelenkerhalt & Gelenkersatz; Prof. Dr. med. Sebastian Baumbach – Sprunggelenk & Fuß; Priv.-Doz. Dr. med. Volker Braunstein – Schulter & Ellenbogen; Prof. Dr. med. Stefan Hinterwimmer – Knie & Sehnen; Prof. Dr. med. Hans Polzer – Sprunggelenk & Fuß.
Zum Spektrum gehören unter anderem Impingement-Syndrom, Kalkschulter, Ruptur der Rotatorenmanschette, Schulterarthrose, AC-Gelenk-Arthrose, Schulterinstabilität, Schultersteife, Schulterfraktur und Bizepssehnenriss. Spezialist für Schulter und Ellenbogen ist Priv.-Doz. Dr. med. Volker Braunstein.
Unter anderem Kreuzbandriss, Meniskusriss, Knorpelschaden und Kniescheibeninstabilität. Zum Gelenkerhalt und Gelenkersatz gehören außerdem die Umstellungsoperation, die Schlittenprothese und die Knieprothese. Knie-Spezialisten sind Priv.-Doz. Dr. med. Philipp Ahrens und Prof. Dr. med. Stefan Hinterwimmer.
Für Sprunggelenk und Fuß sind Prof. Dr. med. Sebastian Baumbach und Prof. Dr. med. Hans Polzer zuständig. Zum Spektrum gehören unter anderem Hallux valgus, Hallux rigidus, akute Außenbandverletzungen, chronische Außenbandinstabilität, Arthrose des Rückfußes, Brüche von Sprunggelenk, Sprungbein und Fersenbein, Plantarfasziitis, Morton-Neurom und Knick-Senk-Fuß.
Sehnenerkrankungen an Sprunggelenk und Fuß – etwa Achillessehnenriss, Entzündung der Achillessehne oder der Peronealsehnen – betreuen Prof. Dr. med. Sebastian Baumbach und Prof. Dr. med. Hans Polzer. Für Sehnenverletzungen sowie Sehnen- und Muskelverletzungen ist Prof. Dr. med. Stefan Hinterwimmer (Knie & Sehnen) Ansprechpartner.
Dr. med. Manfred Achten ist bei OrthoPlus auf konservative Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin spezialisiert.
Diagnostik und Bildgebung
Häufige Fragen
Direkt in der Praxis am Lenbachplatz erfolgen digitales Röntgen, Digitale Volumentomographie (DVT) und Sonographie (Ultraschall). Hinzu kommt die biomechanische Funktionsdiagnostik mit Gang- und Bewegungsanalyse für Schulter, Knie sowie Sprunggelenk und Fuß.
MRT und CT werden nicht in der Praxis durchgeführt, sondern in einem radiologischen Institut bzw. einer radiologischen Praxis – für die CT erhalten Sie eine Überweisung. Meist bekommen Sie dort einen Code für den Online-Zugriff auf Ihre Bilder. Bringen Sie diesen bitte zu Ihrem nächsten Sprechstundentermin mit.
Die DVT stellt Knochen und Gelenke dreidimensional und unter Belastung dar, sodass sich Fehlstellungen oder Instabilitäten im belasteten Zustand beurteilen lassen. Die Strahlenbelastung ist dabei deutlich geringer als bei einer herkömmlichen CT. Die Aufnahmen entstehen direkt in der Praxis und werden im Anschluss mit Ihnen besprochen.
Die Sonographie ist schmerzfrei und kommt ohne Strahlenbelastung aus. Sie dauert meist nur wenige Minuten, das Ergebnis kann sofort besprochen werden. Besonders gut lassen sich Weichteile wie Muskeln, Sehnen und Bänder beurteilen.
Bei der Ganganalyse werden beim Gehen auf einem Laufband die Druckverteilung an den Füßen (Pedobarographie), die Gelenkbeweglichkeit (Kinematik) und die Muskelaktivität (EMG) gemessen. So werden Belastungs- und Bewegungsmuster sichtbar, die bei einer rein statischen Untersuchung wie Röntgen, MRT oder CT unentdeckt bleiben können.
Konservative Therapie und Kosten
Häufige Fragen
Zu den konservativen Therapien gehören Stoßwellentherapie, PRP-/ACP-Therapie, Hyaluronsäure, Physiotherapie sowie Hilfsmittel und Orthesen. Welche Therapie im Einzelfall infrage kommt, klärt das persönliche Gespräch in der Sprechstunde.
Bei der Stoßwellentherapie (ESWT) werden energiereiche Schallwellen von außen in das betroffene Gewebe geleitet, etwa bei chronischen Schmerzen an Sehnen und Gelenken. Eine Sitzung dauert meist 10 bis 15 Minuten. In der Regel sind 3 bis 5 Sitzungen im Abstand von jeweils einer Woche notwendig. Nach der Sitzung können Sie Ihren Alltag normal fortsetzen.
Bei der PRP-/ACP-Therapie wird aus Ihrem eigenen Blut durch Zentrifugation ein Plasma mit konzentrierten Wachstumsfaktoren gewonnen und gezielt injiziert, etwa bei Arthrose, Sehnen- oder Sportverletzungen. Die Behandlung erfolgt ambulant in der Praxis und dauert etwa 20 Minuten. Empfohlen wird in der Regel eine Serie von 3 bis 5 Behandlungen im Abstand von jeweils einer Woche.
Hyaluronsäure wird vorrangig bei Arthrose (Gelenkverschleiß) und anderen degenerativen Gelenkerkrankungen in das Gelenk injiziert. Die Injektion erfolgt ambulant in der Praxis und dauert nur wenige Minuten. Ein Therapiezyklus umfasst je nach Präparat in der Regel 3 Sitzungen im wöchentlichen Abstand.
Für gesetzlich Versicherte handelt es sich um individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL): Die Kosten für PRP/ACP- und Hyaluronsäure-Injektionen werden nicht übernommen, die Stoßwellentherapie nur unter bestimmten Voraussetzungen bei Plantarfasziitis. Private Versicherungen übernehmen die Kosten für PRP/ACP und Hyaluronsäure in der Regel, bei der Stoßwelle in der Regel bei Sehnenansatzreizungen. Im Zweifel empfiehlt es sich, die Kostenübernahme vorab zu klären – auf Wunsch mit einem Kostenvoranschlag der Praxis.
Nein. Physiotherapie sowie die orthopädietechnische Versorgung mit Hilfsmitteln und Orthesen erfolgen über ein Netzwerk erfahrener Partnerpraxen und Spezialisten im Raum München. Der Therapieplan wird auf Grundlage der ärztlichen Diagnostik gemeinsam mit den Partnern auf Ihre Diagnose abgestimmt.
Operation und Nachbehandlung
Häufige Fragen
Stationäre Eingriffe mit einer oder mehreren Übernachtungen finden in der ATOS Starmed Klinik oder der ATOS Klinik München Effnerplatz statt. Ambulante Eingriffe an Knie, Sprunggelenk und Fuß erfolgen im OP-Centrum München, ambulante Schultereingriffe in der Iatros-Klinik. Adressen und Kontaktdaten finden Sie unter Kliniken.
Lösen Sie die Rezepte für Schmerzmittel und Thromboseprophylaxe vorab in der Apotheke ein. Bei ambulanten Eingriffen besorgen Sie notwendige Hilfsmittel wie Gehstützen oder Schienen vorher und bringen sie am OP-Tag mit. Da Sie nach der Operation nicht selbst fahren dürfen, organisieren Sie frühzeitig eine Abholung und Unterstützung im Alltag. Vereinbaren Sie außerdem schon vor der Operation Ihre Physiotherapie-Termine. Die vollständige Checkliste finden Sie unter Vor der Operation.
Bei stationären Eingriffen erfolgt die Aufnahme voraussichtlich zwischen 6:30 und 9:00 Uhr. Die genaue Uhrzeit teilt Ihnen die Klinik am Werktag vor der Operation telefonisch oder postalisch mit. Bei ambulanten Eingriffen erfahren Sie Ihre Ankunftszeit in der Regel im chirurgischen Vorgespräch.
In der Regel beginnt die Physiotherapie bereits in der ersten Woche nach der Operation, empfohlen sind zwei Termine pro Woche. Das Rezept erhalten Sie schon beim OP-Vorgespräch.
Die Fäden werden üblicherweise etwa 12 bis 14 Tage nach dem Eingriff entfernt, nach Eingriffen an Sprunggelenk oder Fuß nach etwa 18 bis 20 Tagen. Der Fadenzug kann in der Praxis oder heimatnah bei Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt erfolgen. Weitere Hinweise finden Sie unter Nach der Operation.
Melden Sie sich bitte umgehend, wenn eine starke Rötung oder Überwärmung im Wundbereich, anhaltende starke Schmerzen trotz Schmerzmitteln, eine plötzliche starke Schwellung oder ein Spannungsgefühl, Fieber oder Schüttelfrost auftreten.
Ja. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für Ihren Arbeitgeber erhalten Sie von OrthoPlus oder von der operierenden Klinik.
Für zuweisende Ärztinnen und Ärzte
Häufige Fragen
Für Anmeldungen, Befundabfragen, fachliche Rückfragen und Zweitmeinungen erreichen Kolleginnen und Kollegen die Praxis per E-Mail an kollegen@orthoplus-muc.de oder über Doctolib Connect. Eine Rückmeldung erfolgt in der Regel innerhalb eines Werktags. Zuweisende erhalten einen Arztbrief mit Befund und Therapieempfehlung, OP- und Entlassungsberichte mit Nachbehandlungsplan sowie die durchgeführte Bildgebung zur Weiterverwendung. Mehr unter Für KollegInnen.
Ihre Frage war nicht dabei?
Das Praxisteam hilft Ihnen gerne weiter – telefonisch unter +49 89 6800 278 00 oder per E-Mail an info@orthoplus-muc.de. Ihren Termin beim Spezialisten für Ihr Gelenk buchen Sie direkt online über Doctolib.